|
Genetische Aufklärung der Polydaktylie in Hinblick auf den Semilethalfaktor
Die Universität Bern - Institut für Genetik hat sich unter der Leitung von Frau Dr. Bianca Haase zu dem Forschungsprojekt "Genetische Aufklärung der Polydaktylie in Hinblick auf den Semilethalfaktor" bereit erklärt. Forschungsgelder dafür sind schon bewilligt worden.
Um ein repräsentatives Forschungsergebnis zu erzielen bedarf es der Mithilfe einer großen Anzahl von Züchtern und Liebhabern, die im Besitz von Elterntieren sowie Nachkommen polydaktyler Katzen sind.
Das Forschungsteam wird ein Formular entwerfen, welches dann alle Informationen enthält, die für den Tierbesitzer wichtig sind: welche Probe, wie versenden, wohin, ... sowie die benötigten Informationen zum Tier. Diesen öffentlich zugänglichen Link werden wir - sobald er uns bekannt ist - hier einfügen. Dieses Formular müsste dann gemeinsam mit einer Probe an das Institut gesendet werden. Wichtig wäre es, dass nicht nur Blutproben von polydaktylen Katzen, sondern auch von „normalen“ Maine Coons für die Untersuchung zusammenkommen. Ganz optimal wäre es, wenn genetisches Material ganzer Katzen-Familien zugesendet werden könnte, in denen es sowohl „normale“ wie auch „polydyaktyle“ Katzen gibt. Sobald eine ausreichende Menge an Proben eingetroffen ist, kann die Forschung anlaufen.
Wir möchten hiermit alle Besitzer dieser Katzen bitten, uns beim Kampf um die Anerkennung der Polys zu unterstützen. Sollte der genetische Beweis erbracht werden, dass den polydaktylen Katzen der Semilethalfehler unrechtmäßig "angehängt" wurde, wäre der nächste Schritt: Die Streichung der polydaktylen Maine Coons aus dem Qualzuchtparagraphen. Somit wären dann Zucht und Ausstellung dieser traumhaften Katzen endlich wieder (legal / rechtmäßig) möglich.
|